Kurz gesagt: Allein im Shopify-Adminbereich geht das nicht. Die abgebrochenen Checkouts von Shopify beginnen erst, wenn Kund:innen den Checkout erreichen und eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer eingeben. Warenkörbe, die vorher verlassen werden, tauchen nie in der Liste auf.
Um sie zu sehen, brauchst du eine App, die jedes „In den Warenkorb legen“ in Echtzeit erfasst. CartSpy ist so eine App: Sie speichert jeden abgebrochenen Warenkorb mit den Produkten darin, dem Schritt, den die Kund:in erreicht hat, und der Herkunft.
Shopify bietet dir drei Ansichten der Warenkorb-Aktivität. Jede ist nützlich. Keine davon ist eine Liste der Warenkörbe, die befüllt und dann vor dem Checkout verlassen wurden.
Ein abgebrochener Checkout ist ein Checkout, den Kund:innen begonnen, in dem sie eine E-Mail-Adresse eingegeben und den sie nicht bezahlt haben. Shopify wertet ihn als abgebrochen, wenn er nach Eingabe der E-Mail-Adresse länger als zehn Minuten unvollständig bleibt, und löscht ihn nach drei Monaten aus dem Adminbereich. Diese Liste ist die Grundlage für die E-Mails zu abgebrochenen Checkouts von Shopify – deshalb braucht sie die E-Mail-Adresse: Ohne Kontaktdaten gibt es niemanden, an den man schreiben kann.
Die Live View hat eine Karte „Kundenverhalten“ mit drei Zahlen für die letzten zehn Minuten: „Aktive Warenkörbe“, „Im Checkout“ und „Gekauft“. Das sind nur Zahlen. Du siehst, dass vier Sitzungen einen Warenkorb haben, aber nicht, welche Produkte darin liegen oder wer die Kund:innen sind. Nach zehn Minuten fallen die Zahlen wieder weg.
Die Berichte von Shopify zählen Sitzungen, in denen etwas in den Warenkorb gelegt, der Checkout erreicht und eine Bestellung abgeschlossen wurde. Daran siehst du, wie viele Warenkörbe hängen bleiben. Die Warenkörbe selbst siehst du nicht.
Der Teil des Funnels zwischen „Zum Warenkorb hinzugefügt“ und „E-Mail im Checkout eingegeben“ ist also der Bereich, in dem Shopify Summen, aber keine Warenkörbe speichert. In den meisten Shops werden viel mehr Warenkörbe begonnen als Checkouts – das ist daher meist die größere Gruppe verlorener Verkäufe und die, über die du am wenigsten weißt.
Drei Ansätze funktionieren. Sie beantworten unterschiedliche Fragen.
Wenn deine Frage lautet: Was war in diesen Warenkörben und warum wurde abgebrochen?, brauchst du den ersten Ansatz. Die anderen beiden dienen dazu, Kund:innen zu erreichen bzw. die Abbruchrate zu messen.
CartSpy ist eine App für Shopify, die jedes „In den Warenkorb legen“, jeden Checkout und jede Bestellung aus deiner Storefront erfasst. Wird aus einem Warenkorb keine Bestellung, bleibt er in der Liste „Abgebrochene Warenkörbe“ – mit Wert, Artikeln, der erreichten Phase (Warenkorb, Checkout oder Zahlung), dem Zeitpunkt des Abbruchs, dem Standort und der Traffic-Quelle, über die die Kund:in kam.
Was CartSpy ehrlicherweise nicht kann: Kontaktdaten erfinden. Die meisten Warenkörbe, die vor dem Checkout verlassen werden, sind anonym, und CartSpy zeigt sie auch als anonym an. Wenn Kund:innen doch eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer hinterlassen haben, listet der Retargeting-Export im Advanced-Tarif sie mit den Produkten auf – bereit für Klaviyo, Mailchimp oder eine Meta-Zielgruppe. Erinnerungs-E-Mails zu abgebrochenen Warenkörben verschickt CartSpy nicht selbst.
Mehr zu den Berichten: Warenkorbanalyse für abgebrochene Warenkörbe. Warenkörbe entstehen sehen, bevor sie abgebrochen werden: „In den Warenkorb legen“ live sehen. Der Eintrag: CartSpy im Shopify App Store (apps.shopify.com/cartspy).
Shopify legt einen abgebrochenen Checkout erst an, wenn Kund:innen den Checkout starten und eine E-Mail-Adresse oder Telefonnummer eingeben. Ein Warenkorb, der nie so weit kommt, hat keinen Checkout-Eintrag und erscheint deshalb nicht unter Bestellungen > Abgebrochene Checkouts.
Nicht im Shopify-Adminbereich. Die Berichte von Shopify zählen Sitzungen, in denen etwas in den Warenkorb gelegt wurde, listen diese Warenkörbe und ihre Produkte aber nicht auf. Eine App, die „In den Warenkorb legen“-Ereignisse erfasst, etwa CartSpy, speichert jeden Warenkorb mit Produkten, Wert, Standort, Gerät und Traffic-Quelle.
Nur wenn du ihre Kontaktdaten hast – und wer den Checkout nie erreicht hat, hat meist keine angegeben. Die meisten Warenkörbe, die vor dem Checkout abgebrochen werden, sind anonym. CartSpy zeigt dir, wer bekannt ist, und exportiert Kontakte, wenn Kund:innen welche hinterlassen haben. Erinnerungs-E-Mails zu abgebrochenen Warenkörben verschickt CartSpy selbst nicht.
Ja. Jeder abgebrochene Warenkorb ist mit der erreichten Phase gekennzeichnet: Warenkorb, Checkout oder Zahlung. Die tägliche E-Mail zeigt außerdem, wie viele der abgebrochenen Warenkörbe von gestern den Checkout erreicht haben und wie viele schon vorher verlassen wurden.
Essential kostet 7,99 $ pro Monat und enthält die Analyse abgebrochener Warenkörbe. Advanced kostet 14,99 $ pro Monat und bietet zusätzlich einen längeren Verlauf und alle CSV-Exporte, einschließlich der Retargeting-Liste. Beide Tarife haben einen 7-tägigen kostenlosen Test.
Installieren – und jeder abgebrochene Warenkorb wird ab dem ersten „In den Warenkorb legen“ mit seinen Produkten gespeichert. 7-tägiger kostenloser Test, jederzeit kündbar.
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